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Rezepte aus der Hausapotheke Teil 3

Geheimrezepte aus Großmutters Hausapotheke
Die britische Hundeliebhaberin und Autorin Linda Adam hat ihr umfangreiches Wissen altüberlieferter Hausmittel im Buch "Was Großmutter noch über Hunde wusste?..." (Kynos-Verlag) zusammengefasst. Darunter sind wertvolle und oft sehr einfache Tipps, die dem Tierhalter und seinem Liebling das Leben leichter machen.

Text: Ingrid Edelbacher




Selbstgemachter Kauknochen
Es gibt eine gute Verwendung für alte, verholzte Wurzeln vom Rosenbusch. Schneiden Sie alle Stängel bis zur Wurzel ab, entfernen Sie alle dünnen und langen Nebenwurzeln und bürsten Sie die Wurzel dann gut unter Wasser ab. Lassen Sie sie zwei, drei Wochen lang trocknen und hart werden, bevor Sie sie ihrem Hund zum Spielen geben. Sie können die Wurzel auch mit einer Speckschwarte einreiben oder ein wenig Erdnussbutter darauf verstreichen, damit sie verlockend schmeckt. Diese Kauknochen splittern nicht und werden von Hunden heiß geliebt.

Antiseptische Heilcreme
Bei Schnittwunden oder Verletzungen können Sie selbst eine wirksame und völlig natürliche Heilcreme herstellen: Dazu erhitzen Sie vorsichtig etwas pürierten Knoblauch und rühren so viel Algenpulver (aus dem Reformhaus) hinein, bis eine weiche Paste entsteht. Gut abkühlen lassen und anschließend mit etwas Wundgaze auf die verletzte Stelle auflegen, mit einer Bandage fixieren. Der Verband muss alle acht Stunden gewechselt werden.



 

Juckende Pfoten
Aloe-Vera-Saft, direkt von der Pflanze gewonnen, wirkt kühlend und beruhigend. Alternativ können Sie auch Aloe-Vera-Gel aus der Apotheke verwenden. Eine wöchentliche Behandlung mit Zinksalbe hilft, die Pfoten gesund zu halten.

Ohrenentzündung
Ohrinfektionen müssen immer tierärztlich behandelt werden. Sie können aber ihrer Entstehung vorbeugen, indem Sie die Hundeohren einmal wöchentlich reinigen: Verwenden Sie dazu einen in Mandelöl, Olivenöl, Vitamin-E-Öl oder Ringelblumenöl getauchten Wattebausch. Auch Kamillentee eignet sich dafür.

Gelbsucht
Bei gelblicher Verfärbung der Schleim- und Bindehäute sollte umgehend der Tierarzt aufgesucht werden, weil eine ernste Schädigung der Leber dahinter stecken kann. Zur Unterstützung können Sie aber ihrem Vierbeiner Löwenzahntee geben, der den Körper von Giftstoffen reinigt. ?Setzen sie einfach jeder Futtermahlzeit einige Tropfen Tee hinzu.

Fruchtbarkeit
Um die Fruchtbarkeit von Hündinnen und auch Rüden zu steigern, füttern Sie einen Teelöffel voll Leinsamenöl täglich zusammen mit dem Futter. Beginnen sie damit mindestens einen Monat vor dem geplanten Decktermin.

Wassernapf aus dem Badezimmer
Für die Wandersaison gibt es faltbare Wassernäpfe, die aber ziemlich teuer sind. Billiger und genauso gut ist eine Badehaube aus Gummi, die man bei jedem Sommerspaziergang in die Tasche stecken kann und als Trinknapf für den Hund verwenden kann.



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